Montag, 14. Oktober 2013

shqiperi : zvicer = brasil

Ich weiss, eigentlich ist dieser Beitrag (mindestens aus sportlicher Sicht) ein alter Zopf. Die Schweiz hat inzwischen auch ihr letztes Qualifikationsspiel gegen Slowenien gewonnen und sich eigentlich ziemlich souverän für die Fussball WM 2014 in Brasilien qualifiziert. Nichts desto trotz gibt es in der Schweiz natürlich weiterhin unzählige Pessimisten, die von Losglück und einfacher Gruppe sprechen.

Egal, das soll hier nicht das Thema sein. Gerne komme ich aber noch einmal auf die Begegnung Albanien - Schweiz vom 11.10.2013 hier in Tirana zu sprechen. Erstens, weil wir live im Stadion dabei sein durften und zweitens, weil so ein Fussballspiel halt doch mehr über soziale Zusammenhänge und Kultur preisgibt, als man vielleicht denkt.

Zuerst einmal war es sehr spannend, im Vorfeld des Spiels die Presse auf beiden Seiten zu beobachten. Während die Journalisten in der Schweiz von einem bevorstehenden Spiessrutenlauf im Hexenkessel von Tirana sprachen, ging es hier in Albanien wesentlich ruhiger zu und her. Man hatte die Tatsache akzeptiert, dass die Chancen für eine Qualifikation von Albanien praktisch gleich Null waren und dass die Schweiz spielerisch eine bessere Mannschaft hat. Im Vergleich zum Hinspiel im September 12 in Bern waren auch praktisch keine nationalistischen Töne zu hören. Damals wurden die Schweizer Spieler mit albanischen (oder besser kosovarischen) Wurzel heftig an den Pranger gestellt und gar als Verräter betitelt. Albanien stand damals vor den Wahlen und da kam so heimatliche Stimmungsmache gerade gelegen. Nun gut, die Wahlen sind Geschichte, die Machtverhältnisse neu verteilt und die neue Regierung scheint jetzt (richtigerweise) wichtigere Themen als Fussball auf der Agenda zu haben.

Erfreulich war dann die Berichterstattung in der Schweiz nach dem unerwartet freundlichen Empfang der Nati hier in Albanien. Eigentlich war nichts anderes zu erwarten, denn die Albaner sind wirklich extrem gastfreundlich und empfangen Gäste stets mit Respekt. Und ausserdem sind hier ja auch alle mächtig stolz auf ihren Shaquiri, Xhaka, Behrami und Kasami, auch wenn sie jetzt halt für die Schweiz spielen und eigentlich auch nicht Albaner, sondern Kosovaren sind. Und der Kosovo ist (noch) nicht als eigenständige Nation anerkannt und hat deshalb gemäss FIFA auch kein Recht, eine Nationalmannschaft in die Quali für die WM zu schicken. Aus albanischer Sicht sind das eben alles Albaner und wenn es sein muss, werden auch noch die Mazedonier Dzemaili und Mehmedi mitgezählt.

Aus diesem Blickwinkel mag es auch nicht erstaunen, dass dann am Spieltag unzählige Cars mit kosovarischen Nummernschildern in Tirana vorfuhren. Pristina ist ja gerade mal 3 Stunden Fahrt über eine topmoderne Autobahn entfernt. Auch wir waren auf der Tribüne (also auf den teuren Plätzen) von Kosovaren und Kosovarinnen umgeben. Wenn man aber dann genau hinhörte, hörte man da Ostschweizer-Dialekt und dort urchiges Berndeutsch. Subjektiv einfach im "falschen" Leibchen. Übrigens schätzte man auf Schweizer Seite, dass rund 300 der insgesamt 700 in der Schweiz verkauften Tickets an Schweiz-Kosovaren gingen. Entsprechend war auch der Sektor der Schweizer Fans vis a vis von unserer Tribüne nicht ganz so dicht besiedelt.

Nun gut. Im Spiel selber konnte man als Schweizer ja zuerst fast den Eindruck gewinnen, als hätten sich unsere Kosovaren vorgenommen, kein Tor zu schiessen. Shaquiri und Xhaka haben ja Grosschancen kläglich vergeben. Nach einem üblen Foul hat sich dann der Xherdan aber offenbar anders besonnen und das Leder zum 0:1 eingeschoben. Zuerst habe ich einige Sekunden gedacht, dass die Meute jetzt völlig durchdreht. Weit gefehlt. Viele haben sich sogar gefreut. Auch die Stimmung und die vielen freundschaftlichen Szenen auf dem Spielfeld waren sehr fair und vorbildlich. Klar, gab es im Stadion auch Pfiffe und Verräter-Sprechchöre (vor allem Behrami musste da einiges einstecken), aber solche Idioten gibt es ja auch bei uns in jedem Stadion.

Nach dem Spiel durften wir, gut erkennbar im Schweizer Dress, auf jeden Fall unzählige spontane Gratulationen und Shake-Hands entgegen nehmen. Sehr sympathisch! Auch andere Schweizer Fans berichteten uns nur von positiven Erlebnissen im Vorfeld des Spiels in Tirana. Und überhaupt. Entgegen unseren Klischees ist die persönliche Sicherheit (auch für Frauen) hier absolut kein Thema.

Als Fazit lässt sich festhalten, dass eben nicht nur politische Konstrukte wie die EU (DER Traum aller Albaner) oder Entwicklungszusammenarbeit verbindet. Manchmal reicht einfach ein Fussballspiel, auch wenn ich dem machtbesessenen FIFA-Sepp aus dem Wallis nur ungern Recht gebe.

besuch aus der schweiz ...

Vergangene Woche durften wir mit Deiv und Dominik erstmals Besuch aus der Schweiz bei uns empfangen. Die Idee des Besuchs war bereits letzten Frühling entstanden, weil der Onkel von Deiv der Schweizer Botschafter in Albanien ist. Nicht dass die Beiden grosse Fussballfans wären, aber zusätzlich war ja da noch das Fussball-Länderspiel zwischen Albanien und der Schweiz. Grund genug also, für einen Abstecher nach Albanien. Wir haben den Kurzbesuch der Beiden als willkommene Abwechslung sehr genossen. Wer Deiv und Dominik kennt, kann sich sicher gut vorstellen, dass das Wiedersehen ziemlich lustig war und bis spät in die Nacht hinein gedauert hat. Durch die Beziehungen von Deiv wurden wir dann am Freitag vor dem Fussballspiel sogar noch spontan zu einem Apero in die Residenz der Schweizer Botschaft eingeladen, was für uns eine absolut neue Erfahrung war und uns einen spannenden Einblick verschaffte. Man möge uns verzeihen, dass wir aus staatspolitischen Gründen hier keine weiteren Details über die anwesende Prominenz oder die Gespräche preisgeben. Nur so viel sei verraten: Der ebenfalls anwesende Chef von Stephan traute seinen Augen kaum, als Deiv bei unserer Ankunft bei der Botschaft statt zu klingeln, kurzerhand einen Schlüssel für das Eintrittstor und die Residenz aus seinem Hosensack zauberte. Ja, man muss halt einfach die richtigen Leute kennen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Deiv und Dominik für die vergnüglichen und amüsanten Stunden und wünsche ihnen eine erfolgreiche Reintegration und Resozialisierung in der Schweiz :-)

Sonntag, 6. Oktober 2013

von der müllabfuhr ...

In einem fremden Land funktioniert bekanntlich vieles anders als zu Hause. Vielleicht weil wir Schweizer Weltmeister der Abfalltrennung und des Recyclings sind - persönlich wäre ich eigentlich lieber einmal Weltmeister im Fussball - ist unser Blick etwas sensibilisiert, wenn es um die Abfallentsorgung geht. Etwas lässt sich gleich vorneweg festhalten. Mit wenigen Ausnahmen ist es hier in Albanien eigentlich ganz sauber. Auf jeden Fall sauberer, als wir das aus anderen Ländern kennen. Und es gibt auch ein System bei der Müllabfuhr, bei welcher der Abfall sogar getrennt wird. Einfach etwas später in der Verarbeitungskette, als wir uns das gewohnt sind :-)

Sämtlicher Müll wird in Plastiksäcken oder auch offen in einen der Container geworfen, die überall entlang der Strasse stehen. Selbstverständlich braucht es dafür keinerlei Gebührenmarke. Wer jetzt auf den gelegentlichen oder gar regelmässigen Besuch des Müllwagen wartet, der kann lange warten. Unzählige Leute aus der untersten Schicht der Gesellschaft fahren mit Pferdefuhrwerken oder kuriosesten Kombinationen aus Töff und Ladewagen den ganzen Tag entlang dieser Container und durchsuchen den Müll nach wiederverwertbaren Materialien. Dabei wird Metall, Glas, PET und Karton sauber getrennt. Wir gehen davon aus, dass diese Leute dann einen bescheidenen Beitrag an ihren Lebensunterhalt bekommen, wenn sie das Material wo auch immer abliefern. Gesehen haben wir einen solchen Ort noch nicht.

Trotz sauberem Aussortieren des Wiederverwertbaren füllen sich diese Container natürlich mit der Zeit. Der Einfachheit halber werden diese Metallcontainer dann häufig einfach in Brand gesetzt. Das schafft Platz für neuen Müll. Weil beim Abfackeln des Mülls aber auch unerwünschte Dämpfe entstehen könnten, werden vor dem Anzünden noch zwei, drei Schaufeln Kalk beigemischt, wie die weissen Spuren rund um die Container eindrücklich belegen. Kalk dient bekanntlich als Katalysator und verhindert, dass beim Verbrennen giftige Stoffe in die Luft entwichen. So liegen sie wenigstens gebunden rund um die Container. Und wenn dann der nächste Regen kommt, dann... Gut, das ist ein anderes Thema. In vielen Bereichen ist der Fortschritt und die Entwicklung in Albanien gut sichtbar und spürbar. Aber in vielen Bereichen gibt es eben auch noch Handlungsbedarf. Ach ja, und eine weitere Frage bleibt für mich ungeklärt. Die Metallcontainer werden zunehmend durch modernere Behälter aus Plastik ersetzt. Wie wird wohl mit vollen Plastikcontainern verfahren? Ich bleibe dran...

  

Nachtrag: Wie wir aus gut unterrichteter Quelle inzwischen erfahren haben, werden die Müllcontainer jede Nacht geleert, in Durrës unter anderem mit einem ausgedienten Abfallwagen von Basel! Da wir uns eben immer ganz vorbildlich früh zu Bett begeben, konnten wir das einfach noch nie selber beobachten :-)

trautes heim, glück allein - teil 2 ...

Und weiter geht es mit Teil 2 der virtuellen Wohnungsbesichtigung. Heute: Der Lift!

Donnerstag, 3. Oktober 2013

tücken der kommunikation ...

Eigentlich machen wir täglich Fortschritte mit unseren Kenntnissen der Albanischen Sprache. Es sind doch bereits einige Worte zusammen gekommen. Aber ein Umstand bereitet uns (und wohl allen Fremden hier) besonders grosse Mühe. Denn noch bevor wir als Kind unsere ersten Worte von uns gegeben haben, haben wir gelernt, mit dem Kopf zu schütteln, wenn uns etwas nicht gepasst hat, oder eben zu nicken, wenn wir einverstanden waren. Und jetzt, nach nunmehr fast 44 Jahren ist plötzlich alles umgekehrt. Die Albaner wackeln nämlich erfreut mit dem Kopf hin und her, um ihre Zustimmung auszudrücken. Im Gegensatz dazu wird heftig genickt, um eine Situation oder eine Frage zu verneinen. Daran könnte man sich vielleicht trotz Urinstinkten noch gewöhnen. Richtig verwirrend wird es dann für unser Empfinden erst, wenn man die Geste netterweise noch mit einem gesprochenen ja oder nein untermauern will. Denn jo (also identisch unserer berndeutschen Zustimmung) heisst im Albanischen nein, während po ja heisst. Also, bei Zustimmung ja nicht mit dem Kopf nicken und jo sagen. Und bitte auch nicht erschrecken, wenn jemand auf eine nette Frage mit dem Kopf schüttelt :-) Alles klar? Wir üben weiter...

Dienstag, 1. Oktober 2013

trautes heim, glück allein - teil 1 ...

Es ist uns eine grosse Freude, euch in den nächsten Tagen mit kleinen Videobotschaften unser neues Zuhause vorzustellen. Vorhang auf für Teil 1! Wir wünsche viel Vergnügen.

Sonntag, 29. September 2013

vom autofahren ...

Bei uns gibt es bekanntlich viele Klischees über Albanien und deren Bevölkerung. Das Rasen in teuren (manche behaupten auch geklauten) Edelkarossen gehört in diese Kategorie. In der Tat, das Auto ist dem Albaner heilig und Albanien ist das Land mit der höchsten Mercedes-Dichte. Nun, wo ich selber auf Albaniens Strassen unterwegs bin (mit einem Golf, nicht mit einem Merz), muss ich aber das Vorurteil mit der Raserei entkräften. Im Gegenteil. Die Höchstgeschwindigkeit auf der Autobahn beträgt 90 km/h und in der Stadt "nur" 40 km/h. Und die überwiegend grosse Mehrheit hält sich auch daran. Selbstverständlich gibt es auch hier Idioten auf der Strasse, aber im Grossen und Ganzen geht es in Bezug auf das Tempo eigentlich gesittet zu und her.

Trotzdem ist das Autofahren hier gewöhnungsbedürftig. Das hängt aber eher mit den Strassenverhältnissen und den anderen Verkehrsteilnehmern zusammen. Schlaglöcher, auf der Fahrbahn parkierte Autos, Schafherden oder Geisterfahrer gehören hier zum verkehrstechnischen Alltag. Da tut man wirklich gut daran, die vorgegebenen Höchstgeschwindigkeiten einzuhalten. Dazu kommt, dass Albaner eben ganz leidenschaftliche Autofahrer sind, bei welchen das Auto ein wichtiges Statussymbol darstellt. Eigentlich erstaunt das aber wenig, wenn man sich vor Augen führt, dass der Besitz von Privatautos während den über 40 Jahren kommunistischer Diktatur und vollständiger Isolation verboten war. 1990, als die Diktatur schliesslich kollabierte, soll es in Albanien 600 Autos gegeben haben! Und nach dem Zusammenbruch des Regimes lernten die Menschen Autofahren hier eben nicht in Fahrschulen, sondern beim Fahren. Klar, dass der Einsatz der Hupe unbekannte Verkehrsregeln häufig ersetzt. Auch wenn also Kreuzungen und insbesondere Kreisel für den aussenstehenden (nicht-albanischen) Beobachter völlig chaotisch wirken, erlebt man als aktiver Fahrer im Gewühl doch viel Respekt und Nachsicht. Einfach immer schön den Blinker in die Richtung stellen, in die man fahren möchte, dann wird einem auch eine Lücke aufgemacht. Und schliesslich sind Kratzer oder Beulen das Letzte, was sich ein Albaner wünscht.

Das folgende Video habe ich heute Morgen aufgenommen. Irgendwie passt es gut zum Thema. Früh übt sich, wer ein guter Autofahrer werden will. Übrigens, auch der Besuch einer autoshkollë (Fahrschule) ist inzwischen an der Tagesordnung hier.



Ebenfalls heute ist uns ein Auto mit LU-Kennzeichen ins Auge gestochen. Bereits bei meinen früheren Einsätzen hier habe ich immer wieder mal Autos mit Nummernschildern aus der Schweiz oder anderen europäischen Ländern angetroffen. Eben, geklaut, könnte man denken (auch wenn es hier in diesem Fall ein Ford Fiesta und kein Mercedes war). Oder sind das doch Albaner, die in der Schweiz leben und jetzt in der Heimat sind? Oder sind es gar Touristen aus der Schweiz? Weit gefehlt! Denn wenn man dann etwas genauer hinschaut, handelt es sich bei diesen Nummernschildern häufig um selbstgefertigte Fälschungen. Der Grund ist denkbar einfach, wie mir von lokaler Seite erklärt wurde. Diese Autos mit ausländischen Kennzeichen sind hier in Albanien nicht registriert und damit bezahlt der Besitzer auch keine Steuern. So einfach ist das :-)

Samstag, 28. September 2013

angekommen ...

Wir sind nun seit vier Tagen in Albanien und haben uns bereits gut organisiert und eingelebt, was bei der stark ausgeprägten albanischen Hilfsbereitschaft und Gastfreundschaft und dem herrlichen Wetter auch nicht wirklich schwierig ist. Die Verantwortlichen des Projekts, in welchem Stephan jetzt tätig ist, haben uns direkt am Hafen von Durrës im 10. Stockwerk eine äusserst geräumige Wohnung zur Verfügung gestellt, die in Bezug auf Komfort, Ausbau und Lage unsere Erwartungen bei weitem übertreffen.

Obschon wir die Stadt bereits aus Kurzaufenthalten kennen, ist unsere Wahrnehmung im Wissen des bevorstehenden dreimonatigen Aufenthalts jetzt eine andere. Alle Sinne sind geschärft und die Eindrücke intensiv. Entsprechend viele kleine Geschichten und Episoden gäbe es auch schon zu erzählen, aber vieles lässt sich irgendwie noch nicht so richtig einordnen, geschweige denn in Worte fassen. Und wenn wir dann auf unserem Balkon stehen und die herrliche Aussicht auf den Hafen und das offene Meer geniessen, dann kommt es uns halt immer noch wie ein Traum vor. Uns geht es einfach gut... nein, sehr gut! Wir fühlen uns bereits nach wenigen Tagen sehr bestärkt in unserem Entschluss, diese abwechslungsreiche und spannende Herausforderung angenommen zu haben.

Wir sind sicher, dass unsere Familien und Freunde zu Hause in der Schweiz gespannt sind, wie wir hier wohnen und leben. Es wäre ja einfach, ein paar Fotos zu knipsen und diese hier zu publizieren. Aber genau das tun wir im Moment nicht und wir spannen euch alle absichtlich noch etwas auf die Folter. Wir haben da eine Idee und bevor ihr virtuell unsere Wohnung besuchen und die Aussicht geniessen dürft, werden wir euch in den nächsten Tagen mit zwei, drei Videos langsam heranführen.

Für den Moment schicken wir euch mit einem Foto des Sonnenuntergangs an unserem Ankunftstag herzliche Grüsse und sagen mirëupafshim!

Vroni und Stephan

Freitag, 20. September 2013

bald geht es los ...

Für einmal packen wir nicht unsere Rucksäcke, sondern extra neu angeschaffte Koffer mit wesentlich mehr Volumen. Und eigentlich müssten wir auch unseren Blog umbenennen, denn obschon wir wieder einmal verreisen, steht das eigentliche Reisen in den kommenden Monaten eher im Hintergrund. Am kommenden Dienstag, 24.09.2013 geht es los. Vor uns liegt ein dreimonatiger Aufenthalt in Albanien, da Stephan im Rahmen eines von der Schweiz finanzierten Berufsbildungsprojekts ein befristetes Mandat übernommen hat. Wir werden in Durrës wohnen, wo uns die lokalen Projektmitarbeitenden bereits eine Wohnung gemietet haben. Diese befindet sich im 10. Stock, direkt am Meer. Mehr verraten wir im Moment noch nicht! Wir freuen uns riesig auf diese neue Erfahrung und natürlich werden wir in den kommenden Monaten über unser Leben und über Land und Kultur unseres Gastlandes berichten. Wie immer, freuen wir uns dabei natürlich auch über gelegentliche Kommentare aus der Heimat.